Warum Sie Ihr TMS nicht ersetzen müssen, um die Kundenzufriedenheit zu steigern

Modernisierung mit Portalen auf Ihren Kernsystemen

Eine Änderung in Ihrem TMS umzusetzen, fühlt sich oft an wie der Start eines kompletten Projekts. Die Anforderungen der Kunden an Geschwindigkeit, Routen und Transparenz in der Lieferkette steigen stetig. Gleichzeitig sind die Implementierungen von Kundenwünschen langsam und komplex: Excel-Listen, E-Mails und manuelle Korrekturen häufen sich. Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens  Grand View Research basiert mehr als 60 % des europäischen TMS-Marktes noch auf lokal installierter Software. Das Ergebnis: ein fragmentierter Prozess, in dem der Betrieb nur langsam reagiert und Kunden auf Informationen warten müssen.

Viele Logistikunternehmen erkennen dieses Muster wieder. Ihr TMS unterstützt zwar den täglichen Betrieb, bietet jedoch zu wenig Flexibilität, um mit der Geschäftsentwicklung Schritt zu halten. Dennoch ist ein vollständiger Ersatz des Systems in vielen Fällen nicht die effizienteste Lösung: Neue TMS-Implementierungen kosten in der Regel Millionen von Euro und benötigen zwei bis vier Jahre bis zur Betriebsbereitschaft. Der eigentliche Bedarf liegt jedoch im Hier und Jetzt: schneller reagieren, besser zusammenarbeiten und mehr Einblick in die Lieferkette gewinnen.

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Wo TMS-Systeme an ihre Grenzen stoßen und Innovation bremsen
  • Wie Sie mit Low-Code-Portalen mehr aus Ihren bestehenden Systemen herausholen
  • Und wie TFG (eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn) ihr TMS Schritt für Schritt mit der GenAI-Plattform OutSystems modernisierte

Wo TMS-Systeme an ihre Grenzen stoßen

Das TMS wurde ursprünglich entwickelt, um Stabilität zu gewährleisten: Prozesse sollten zuverlässig und mit möglichst wenigen Überraschungen ablaufen. Doch was damals funktionierte, hemmt heute die Innovation. Jede Änderung, ob neue Tarife, Kundenportale oder Berichte, erfordert technische Anpassungen tief in den Kernsystemen.

Diese Anpassungen an der zugrunde liegenden Datenbankstruktur sind oft komplex, von externen Anbietern abhängig und daher teuer und zeitaufwendig. Zudem sind Informationen in vielen Lieferketten über mehrere Systeme verteilt. Das führt zu mangelnder Transparenz, fehleranfälliger Datenübertragung und viel Handarbeit.

In der Praxis sehen wir, dass das größte Problem nicht die Daten selbst sind, sondern deren Fragmentierung über mehrere Quellen hinweg. Kurz gesagt: Das System, das einst Kontrolle ermöglichte, sorgt heute für Reibung.

Intelligenter arbeiten mit Ihrem bestehenden TMS

Anstatt das TMS vollständig zu ersetzen, können Sie es auch gezielt erweitern. Durch den Aufbau intelligenter Low-Code-Portale auf bestehenden Systemen fügen Sie eine moderne, benutzerfreundliche Ebene hinzu, in der Daten, Prozesse und Partner zusammenlaufen.

So können Sie schneller handeln, Prozessabweichungen erkennen und Kunden direkt informieren, ohne Änderungen an den zugrunde liegenden Systemen vorzunehmen.

In vielen Logistikunternehmen führen solche Anwendungen zu messbaren Verbesserungen. Beispiele, wie Sie Ihr TMS smarter machen können:

  • Kundenportale: Kunden erhalten Zugriff auf Sendungen, Dokumente und Statusupdates. Das reduziert den Druck auf Planungsteams um bis zu 30% und steigert die Kundenzufriedenheit durch Echtzeit-Einblicke.
  • Operative Dashboards: Bieten Echtzeit-Transparenz zu Verzögerungen, Kapazitäten und Leistungskennzahlen. Unternehmen berichten von 20% schnelleren Reaktionszeiten auf Vorfälle und besserer Kontrolle über operative KPIs.
  • Rückgabe- und Dockportale: Unterstützen die Planung und Abwicklung von Warenströmen mit weniger manuellen Eingriffen und Fehlern; in der Praxis führt das zu 10–15% kürzeren Durchlaufzeiten beim Be- und Entladen und weniger Stillstand in der Kette.

Durch die schrittweise Einführung solcher Anwendungen wird Ihr TMS nicht länger zum Innovationshemmnis, sondern zur stabilen Grundlage für die Weiterentwicklung.

Ein Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit mit dem internationalen Frachtunternehmen TFG, bei dem LINKIT das bestehende TMS schrittweise mit neuen Funktionen erweiterte, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen.

Use Case: modernisier Transportplanung von Legacy zu flexiblem TMS

TFG wollte den nächsten Schritt in der digitalen Transformation gehen. Das Unternehmen arbeitete noch mit einem IBM AS400-System, das über Jahre hinweg zuverlässig funktionierte, aber zunehmend schwer zu erweitern war. Neue Schnittstellen, Dashboards und Funktionen ließen sich nur mit großem Aufwand integrieren.

Gemeinsam mit LINKITSYSTEMS wurde eine phasenweise Modernisierungsstrategie entwickelt. Anstatt ein großangelegtes Ersatzprojekt zu starten, baute das Projektteam eine zukunftssichere Grundlage mit einer Integrationsschicht auf Basis der GenAI-Plattform OutSystems. Ausgehend von einem Proof-of-Concept wurde die Umgebung zu einer modularen Low-Code-Plattform ausgebaut, auf der Anwendungen für Transportplanung, Auftragsmanagement und Partnerkommunikation nahtlos zusammenarbeiten.

Der Fokus lag auf Flexibilität und Eigenverantwortung. Wo Updates früher Monate dauerten, können neue Module und Anpassungen heute eigenständig entwickelt und ausgerollt werden.

“Mit dem Einsatz von OutSystems ist die Anwendungsentwicklung fünfmal schneller. Dadurch ist unser logistisches Netzwerk zukunftssicher.”

Dank Low-Code-Technologie laufen Entwicklungsprojekte schneller, die Wartung wird einfacher und das Unternehmen kann kontinuierlich auf Markt- und Kundenanforderungen reagieren.

Lesen Sie den case hier

OutSystems als Differenzierungsschicht über Ihrem TMS

Um auf Veränderungen reagieren zu können, ist Flexibilität entscheidend. Die GenAI-Plattform OutSystems macht dies möglich. Sie erlaubt es Unternehmen, innerhalb weniger Wochen neue Funktionen zu entwickeln, ohne tief in die Kernsysteme eingreifen zu müssen.

Lesen Sie mehr über OutSystems

Im Pace-Layer-Modell übernimmt OutSystems die Rolle des Systems of Differentiation: die Ebene, in der Innovation stattfindet, während das TMS als stabile Basis dient.

OutSystems wurde entwickelt, um komplexe IT-Landschaften agil zu gestalten, etwa TMS-Umgebungen, die seit Jahren das Rückgrat der Operation bilden, aber durch Inflexibilität und lange Entwicklungszeiten die Innovation behindern.

Mit OutSystems bleibt Ihr TMS als System of Record stabil, während IT-Teams schnell auf neue Geschäftsanforderungen reagieren können. Dank Standard-Connectoren und API-Integrationen lässt sich OutSystems nahtlos in bestehende TMS- und andere Logistiksysteme integrieren.

Was bringt ein smarter Low-Code-Ansatz für Ihre Logistikorganisation?

Ein kompletter Systemersatz ist nicht der einzige Weg zur Agilität. Mit Low-Code-Portalen können Sie Ihr bestehendes TMS zukunftssicher machen: schneller auf Kunden reagieren, die operative Effizienz steigern und die Zusammenarbeit in der Lieferkette verbessern, ohne Risiken durch Datenmigration oder Betriebsunterbrechungen.

Sind Sie neugierig, wo in Ihrer Organisation das größte Potenzial liegt? Vereinbaren Sie ein kurzes Gespräch mit einem unserer Experten. Wir zeigen Ihnen gerne, wie Sie mit intelligenten Low-Code-Portalen und der GenAI-Plattform OutSystems schnell Mehrwert in Ihre Logistikprozesse bringen.